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Gleich vorweg um euch zu schocken:

meine wenigkeit


Genau so fürchterlich sehe ich aus! Und das hab ich euch gleich drei mal zugemutet.

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Geboren wurde ich in einer lauen Mai Nacht im Jahre des Herrn 1975. Mein Familienwappen wurde seit Generationen unverändert weitergegeben, bis ich kam und mich des Wappens nicht würdig erwies. So wurde aus dem stolzen Drachen ein blöde Dose. Auch den Familiennamen mußte ich ablegen und durch ein apokalyptisches YEAH! ersetzen. Seither irre ich Ziellos umher auf der Suche nach Abenteuer, Weib, Wein und Gesang.

 


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Apropo Gesang. Ich bin der Einzige der den Gesang der Sirenen überstanden hat. Daraufhin lud mich eine zu einem Duett ein, aber sie konnten meinen Gesang nicht widerstehen! Dies ist auch der Grund warum es sie nicht mehr gibt.

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Nach einigen Jahren (ich war gerade 6) beschloß ich, daß es am besten sei mir eine gute Bildung zu verschaffen und beschloß nicht in die Schule zu gehen. Am nächsten Tag saß ich im Lyceè France in der Dusiem (keine Garantie auf die Schreibweise). Meine Gefangenschaft wurde nach einem Jahr verschärft indem ich in eine deutschsprachige Musikvolksschule in die erste Klasse verlegt wurde. Nach vier zermürbenden Jahren (für die Lehrer, nicht für mich) konnten die Lehrer den Unterrichtsminister (der zugleich auch mein Gefängnisdirektor war) überreden und dieser versetzte mich in eine Hauptschule, die ich dann auch sogleich derartig heimsuchte, daß der Lehrkörper verzweifelte. Und wieder brauchten sie vier Jahre um mich loszuwerden. Der Unterrichtsminister hatte erbarmen mit ihnen und versetzte mich in ein Fachschule für Flugtechnik in Langenlebarn. Damit ich von dort nicht verschwinden konnte, hat er gleich einen gesamten Militärstützpunkt um die Schule angelegt. Dies war aber keine große Hürde für meinen Freiheitsdrang. Nach nur einem Jahr gelang mir der Ausbruch. Meine Freiheit wurde aber abrupt nach nur zwei Monaten beendet. Da fing mich eine Einheit aus der HTL für EDV und Betriebstechnik Wien 3 (SZU-Schulzentrum Ungargasse) ein. Im ersten Jahr gelang es mir immer wieder meine Freiheit zu erlangen, wurde aber immer postwendend zurückgebracht. Nach diesem Jahr war mein Freiheitswille gebrochen, ich saß noch weitere fünf Jahre in diesem Kerker und wurde dann wegen guter Führung entlassen. Dies steht sogar in meiner Entlassungsurkunde.

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Nach meinen turbulenten Schülerjahren (ich war nunmehr schon 21) beschloß ich ein noch turbulenteres Studentenleben anzuhängen. Im Wintersemester 1996 inskribierte ich INFORMATIK und ELEKTROTECHNIK auf der Technischen Universität Wien. Meine Promotion erhielt ich schon nach 3 Monaten.

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Leider wurde mir nach weiteren drei Monaten diese wieder aberkannt. Also mußte ich im Sommersemester 1997 wieder mein Studium aufnehmen.

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Dies ist meine Lebensgeschichte. Ich habe sie im alter von einundzwanzig Sommern am neunten März im Jahre des Herrn neunzehnsiebenundneunzig niedergeschrieben. Unverdrossen werde ich auch in der Zukunft versuchen meine Ehre, meinen Namen und mein Familienwappen wieder herzustellen.

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